Also gestern, da ging ich in eine Tankstelle um Zigaretten zu kaufen. Die haben einen englischen Namen. Also sprach ich mit feinstem “Ti Aitsch” meinen Wunsch am Tresen aus. Darauf die Verkäuferin: “Ham wer nich.” “Klar!”, erwidere ich, “Da, hinter ihnen!”. Die Verkäuferin: “Ach die. Na, weil sie die so komisch ausgesprochen haben. Woher soll ich das denn wissen.” Ich: “Na, auf englisch halt. Ist ja auch ne englische Marke.” Verkäuferin: “Wir sind hier aber in Deutschland und hier wird Deutsch gesprochen!” Ich: “Ne, is klar, und Sie haben Udo Pastörs gewählt.” Abgang.
Heute weiß ich, die Frau hat nicht Udo, sondern Guido gewählt:
Der arme Reporter, der nur mal ‘nen kurzen englischen O-Ton für seine Zuschauer ziehen wollte.
“Steuern rauf oder runter – Wer sagt vor der Wahl die Wahrheit?” Das war gestern Thema bei “Anne Will”. Anders als in der Talkrunde brauchte ich keine runde Stunde, um mir diese Frage zu beantworten: Keiner. Konnte ausschalten und die Zeit besser nutzen. Danke.
Da tut sich was … Wahlen bei TV19+!
Wer auf die Wahlen des vergangenen Jahres zurückblicken möchte kann dies hier und hier und hier tun. Mehr von TV19+ gibt es bei der Abgabe von Applaus, Kontonummern (realexistierenden, nicht so wie mit dem Sozialsmus) und Adoptionswünschen.
Arbeitsplatz ist wo? Natürlich auf der Autobahn. Was haben denn Sie gedacht? Ich traf nämlich heute auf der A7 einen LKW mit der am Heck gut platzierten Aufschrift: “Dies ist NOCH ein Deutscher Arbeitsplatz” Das ließ sich leider aus Fahrersicht nicht wirklich gut fotografieren. Die Tatsache, dass in Bandenitz und Warsow auch schon die Nazis an den Laternenmasten werben, macht den Tag dann rund …
… und lassen uns nicht quälen. Wählen gehen ist Bürgerpflicht. Auch, wenn so manch eine die Auswahl gerne aufheben würde.
Ich bin zumindest schon sehr gespannt, wie das Rennen am kommenden Sonntag ausgehen wird. Klar, wenn man die ganze Zeit darüber berichtet, oder? Schließlich fällt auch diesmal wieder ein Tatort flach, wobei ein Aufenthalt am Wahltag im Rathaus auch gerne einmal spannender als ein Krimi sein kann.
Nun ist es vollbracht, und ich muss sagen, dass ich dieses Ergebnis der gestrigen Schweriner Wahlen für das Amt des Oberbürgermeisters/der Oberbürgermeisterin in dieser Deutlichkeit nicht erwartet hätte.
Tapfer war’n wir am gestrigen Sonntag bei TV19+. Haben zwei Beiträge und sogar noch eine Woche zu den Schweriner OB-Wahlen geschafft.
Dafür muss ich unbedingt Herrn acorri loben, der in mühsamer und aufopferungsvoller Arbeit bei uns die Server und alles rundherum betreut. Vielen Dank! Außerdem gilt unser ausgesprochener Dank den lieben Menschen bei Mandarin Medien, wo nun seit Neuestem unser ganzer Kram liegt. Kein Serverabsturz und alles schön!
Vielleicht hat sich der ein oder andere ja schon gewundert, dass unser Layout eher spartanisch ist, aber zurzeit stecken wir unsere Ressourcen eher in unsere redaktionelle Arbeit und bemühen uns, mit guten Filmen zu glänzen.
Die Wahl eines neuen Oberbürgermeisters/einer neuen Oberbürgermeisterin für die Landeshauptstadt Schwerin treibt schon merkwürdige Blüten. Mich amüsierte heute die “Klartext”-Rede von Fred Kriebel, alias Fredi Sonnenschein.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:
“09.09.2008 – Klartext
Eines ist klar: Wenn der unabhängige OB-Einzelkandidat Fred Kriebel alias Fredi Sonnenschein spricht, dann lohnt sich nicht nur das Zusehen. Vielmehr lohnt es sich auch, zuzuschauen. Das Viedeo macht deutlich: Kriebel will die Stichwahl in jedem Fall erreichen.”
Also: Dann mal doppelt zugeschaut/-sehen! Ihr alle da draußen da! Ihr Volk, ihr!
7.53 Minuten für den Wind of Change. Was wohl die GEMA dazu sagt. Allein mit der Ablöse für die übliche Partymugge ist das nämlich nicht getan. Inhaltlich will ich mich nicht viel dazu äußern, das dürfen andere tun, wenn sie es denn schaffen nicht nach Minute eins einzuschlafen. Dann aber bitte rechtzeitig wieder aufwachen. Am Sonntag wird gewählt!
Also wirklich. Der/die ein oder andere weiß ja, dass ich als freie Lokaljournalistin in Mecklenburg-Vorpommern tätig bin. Im Deutschen Journalistenverband Mecklenburg-Vorpommern dürften derzeit so knapp 740 Journalistinnen und Journalisten tätig sein. Vielleicht ist es ungefähr die Hälfte, die sich dabei “frei” durch’s Leben schlägt. Eine Umfrage zeigt, dass die Honorareinnahmen sehr verschieden ausfallen und, dass viele sich mit anderen Jobs, häufig in der PR durch’s Leben schlagen müssen (oder wollen). Das nur zur Einstimmung!
In Schwerin ist Wahlkampf und eigentlich hatte ich nicht vor mich hier zu diesem Thema zu äußern. Aber manchmal, manchmal, da kann ich einfach nicht anders. Ganz ehrlich, ich könnte mir die Mühe machen und das verklausulieren, was ich jetzt gleich schreiben werde, aber wozu? Wenn es doch anscheinend so viele immer wieder beschäftigt: