Artikel mit ‘Schwerin’ getagged

Hier bin ich Mensch (frei nach Goethe)

Dienstag, 31. August 2010

… da schlag ich rein!

Da bin ich Mensch

Wahrscheinlich steht über dem Eingang der Galerie dann demnächst: “Wenn ich zum Augenblicke sage: Verweile doch, du bist so schön…”

(gefunden am Bauzaun der künftigen Marienplatz-Galerie in Schwerin)
Und hier nun noch der Osterspaziergang in Gänze, für all’ jene, die ihn schon immer mal wieder lesen wollten, es aber irgendwie immer nicht geschafft haben…
(weiterlesen…)

Lesen bildet

Dienstag, 31. August 2010

Na danke!Aha!

Rewe Schwerin/Mecklenburgstraße über 50.000 Artikel im Sortiment (Musste haben, sonst wirst gehänselt. Ne…)

In Schwerin ticken die Uhren anders

Dienstag, 06. Juli 2010

So manches Mal denke ich in Schwerin daran, dass hier einiges anders ist als anderswo. Zum Beispiel ist es im Sommer viel schöner als in Berlin oder Krefeld, oder so. Und dafür muss man nicht mal weit fahren. Super, oder?
Aber in Schwerin gelten auch andere Gesetze. Da hat man beispielsweise das gemeinsame Sorgerecht, aber das kümmert weiter niemanden. Kein Problem also für Mütter mit ihren Kindern Stadt und Land zu verlassen. Ausweis bitte! Klar doch. So einfach geht das in Schwerin. Da bezahlt man in der vierten Etage eine Gebühr für eine knapp einstündige Belehrung über das Sorgerecht, um dann im Erdgeschoss zu erfahren, dass man das mal nicht so ernst nehmen müsse. Und welcher Dezernent ist dafür zuständig…? Ach, der -hans! Na, und ich dachte der wäre Jurist… tststs…

Hebammenprotest – Petition mitzeichnen

Freitag, 07. Mai 2010

Wenn man möchte, dass sich der Bundestag mit etwas beschäftigt, dann muss man entweder ein paar Unschuldige “aus Versehen” weg bombardieren oder aber eine Petition einreichen. Dafür reicht dann aber nicht die Tat eines Einzelnen. Es bedarf mindestens 50.000 Unterschriften, damit sich die Damen und Herren eine Sache überhaupt erst einmal anhören. Im digitalen Zeitalter nutzt man dafür die Website des Bundestages.

Mein erstes Mal war heute. Ich habe die Petition der Hebammen mit unterzeichnet. Alle wichtigen Links dazu gibt es hier.

Hebammen-Protest
Deutscher Hebammenverband
Petition

Wer einmal die Gelegenheit hatte, die Arbeit freiberuflicher Hebammen aus der Nähe kennenzulernen, der dürfte sich fragen, weshalb Menschen sich so etwas überhaupt antun. Da sollte wenigstens die Entlohnung stimmen.

Und wer mal eine braucht, findet hier ein wirklich tolles Team!

Es könnte schlimmer kommen

Donnerstag, 06. Mai 2010

Hächen in der Grube...
Noch weiß niemand genau, weshalb die Wismarsche Straße oberhalb dieser Riesenbaugrube Marienplatzgalerie abgesackt ist. Das Foto zeigt: Nur fünf Zentimeter bisher? Da geht noch was! Am schwierigen Baugrund und dem alten, dort verlaufendem Kanal wird es ganz sicher nicht liegen. Oh, nein!

Tag der Pressefreiheit und das filmkunstfest

Samstag, 01. Mai 2010

Am 3. Mai ist der Tag der Pressefreiheit. Das ist ein wichtiger Tag, denn eigentlich sollte die Presse ja die vierte Gewalt im Staate sein. Oft genug werden die Rechte der Journalisten auch in diesem, unserem Lande beschnitten. An freier Berichterstattung, die ehrlich, offen und kritisch ist, sind nur die wenigsten Verlage und Medienhäuser interessiert. Umso trauriger, wenn Journalisten so sie diese Freiheit hätten, selbige nicht nutzen, um wahrheitsgemäß und gut recherchiert Bericht zu erstatten. Was ich damit meine:

Hasso Hartmann, langjähriger Leiter des filmkunstfestes, wird an diesem in der kommenden Woche nicht teilnehmen. Wegen eines schweren Burn-Out-Syndroms wird er in eine Klinik gehen. So war es am Mittwoch in der Zeitung zu lesen. Im Kommentar der SVZ am vergangenen Mittwoch schreibt Kulturjournalist Holger Kankel dann auch gleich wo die Krankheitsursache liegt, nämlich in dem “schlechten Klima” bei der Filmland M-V gGmbH, die das Festival veranstaltet. Aha. Eine Vermutung, die sich Herr Kankel auch vom Geschäftsführer des Unternehmens, Torsten Jahn, bestätigen lassen wollte. Dieser war jedoch, welch Wunder (!), gegenteiliger Ansicht. Das Angebot sich vor Ort selbst ein Bild vom Klima innerhalb der Filmland zu machen, schlug Holger Kankel (bis jetzt) aus. So schreibt man also heute?! Damit eines klar ist: Hasso Hartmanns Dienste um das Festival sind unumstritten. Die Stilisierung zur Ikone des Festivals und das “an die Wand malen des Unterganges des Abendlandes” mit seinem Weggang werden jedoch der Arbeit der vielen Menschen in der künstlerischen und organisatorischen Abteilung nicht gerecht. Viele sind dort übrigens genauso lange und auch länger beschäftigt wie Hasso Hartmann. Also: Nicht Hasso Hartmann ist das Filmkunstfest, sondern die Summe der Menschen, die dort für den Erfolg arbeiten. Wer nur das Äußere sieht, vergisst, dass, wie man so schön sagt, die inneren Werte wirklich zählen und die sind manchmal auch im Falle von Lichtgestalten sehr dunkel… .

Anmerkung: Bis vor kurzem war ich selbst für die Filmland M-V gGmbH tätig und bin zurzeit in Elternzeit. Hasso Hartmann wünsche ich eine gute Genesung.

Letztes Mal!

Dienstag, 12. Januar 2010

wortlichter2009Sie spielen ihre Stücke auf Zuruf des Publikum. Sprechen, singen und tanzen – von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt sind die Stücke, die dabei entstehen. Nach einem Jahr monatlichen Auftritten im werk3 begibt sich das Schweriner Improvisationstheater nun in eine kreative Schaffenspause. Natürlich nicht ohne sich noch einmal an gleicher Stelle vom Publikum zu verabschieden! Zum vorerst letztem Mal gibt’s am Donnerstag, 20.30 Uhr im werk3 die Wortlichter zu sehen. HINKOMMEN! Danke.

In was für einer Stadt lebe ich eigentlich?

Mittwoch, 11. November 2009

Klar, auf den ersten Augenblick scheint die Antwort einfach: Schwerin. Schließlich steht es so ja auch in meinem Ausweis. Und was in einem deutschen Ausweis steht, das stimmt auch! Aber ist jemand unter den geneigten Leserinnen und Lesern dieses Blogs schon einmal gegen 10 Uhr am Vormittag in Stadtteilen wie Lankow oder der Weststadt gewesen? Kürzlich war ich um diese Zeit in einer Lankower Apotheke. Da ging es zu wie zu besten DDR-Zeiten. Menschen über Menschen standen Schlange. Das Durchschnittsalter lag weit jenseits der 60. Schwerin vergreist, das dachte ich da und nun habe ich die Bestätigung.
Die Bertelsmann Stiftung stellt unter ihrem Wegweiser Kommune im Netz demographische Daten zur Verfügung. Da erfahre ich auch, dass Schwerin zum Demographietyp 4 zählt – und damit zu schrumpfenden und alternden Städten mit hoher Abwanderung. Bis 2025 zeichnen die Zahlen ein düsteres Szenarium von Menschen, die mindestens eine einseitige Gehhilfe benötigen. Spielplätze baut dann wahrscheinlich niemand mehr. Den Großstadtstatus dürften wir bis dahin auch verloren haben. Ich fange an zu rechnen …. Aber immerhin: Ich gehöre dann fast exakt ins Durchschnittsalter. Also, fröhlich sein und jetzt schon mal auf den Rollator gespart.

Und keine Ausreden mehr, Freunde!

Montag, 09. November 2009

Oli, Karin, Uli, Carlo und Michi live on Stageim werk3! Na, na… und wer war noch nicht da?

impro09

Wer früher kommt, sitzt weiter vorn!

“Ich war noch nie so ratlos wie gegenwärtig”

Mittwoch, 23. September 2009

Sprach Gert Böttger und wippte währenddessen wahrscheinlich wieder auf die Zehenspitzen. Dann… Kunstpause. “Aber … ” Um uns dann darauf zu erläutern, dass er eben doch die Weisheit mit dem Löffel … und überhaupt…

Das Leben ist eine Baustelle
Ebenso ratlos dürfte übrigens Herr Tenk-OFF sein, der da verschiedene Probleme bezüglich der Marienplatz-Galerie zu haben scheint. Insofern ist dieses Loch im Herzen der Altstadt an Symbolkraft wohl kaum zu bieten.

Nein, ich war am Montag nicht auf der Stadtvertretungssitzung dabei. Allein besitze ich ein gewisses Maß an Vorstellungskraft. Heute stehen die entsprechenden Ergebnisse in der SVZ. Dort wird nun im Tagesverlauf der Kommentarmarathon der “üblichen Verdächtigen” einsetzen. An Dummheit meist kaum zu überbieten.
(weiterlesen…)