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Das Beste am Altstadt-Fest

Dienstag, 15. September 2009

ist, dass danach der Pfaffenteich am Südufer wieder für den Autoverkehr freigegeben wird. Oder auch nicht. Aber eigentlich doch schon. Hmm… was macht eigentlich der dumme Poller da noch? Und darf ich jetzt wenigstens wieder offiziell durch die Fußgängerzonen radeln? Denn da gab es laut Beschluss der Stadtvertretung doch auch eine Sommer- und Herbstvariante? Während ich die Sache mit dem Poller noch nicht abschließend beantworten kann (vielleicht weiß hier jemand mehr), habe ich die “Radproblematik” gelöst: Ab 30. September heißt es Räder frei in der Fußgängerzone. Siehe Beschluss der Stadtvertretung vom 7.7.2008 Übrigens: Anders als es die Beschilderung hergibt, darf man die Mecklenburgstraße vom C&A bis zur Schlossstraße und letztere ebenfalls ganzjährig befahren! Auch, wenn die meisten Menschen (vor allem Touristen) dort so tun, als gehöre ihnen die Welt ganz alleine. Fazit: In nur 15 Tagen beginnt meine liebste Radfahrzeit in Schwerin…

Punker geh’n jetzt auswärts trinken …

Mittwoch, 25. Februar 2009

Am vergangenen Montag habe ich in der Stadtvertretung der Entscheidung zu einem Prüfauftrag für die Verwaltung über ein Alkoholverbot in der Innenstadt und an anderen öffentlich wirksamen Plätzen sowie sozialen Brennpunkten beigewohnt. Mit sieben Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurde diesem Antrag verschiedener Fraktionen und Ortsbeiräte durch die Stadtvertreter entsprochen. Geprüft wird nun die rechtliche Umsetzbarkeit eines solchen Verbotes. Der Marienplatz wird dabei als Modellprojekt genutzt.
Kein Alkohol mehr in der Öffentlichkeit, so sind sich offenbar einige sicher, das bedeutet auch, dass die sich am Marienplatz versammelnden Punker damit aus dem Stadtbild (zumindest dem dortigen) verschwinden. Einige, auch der zustimmenden Stadtvertreter, sind sich da zwar weniger sicher, stimmten aber dennoch dafür. In einer von Herzen kommenden Rede bezweifelte die Stadtvertreterin Renate Voss (B.90/Die Grünen) den Sinn einer solchen Maßnahme und stellte die Frage, ob hier nicht Jugendliche, die sich selbst von der Gesellschaft häufig unverstanden fühlen, nicht wiederum vor den Kopf gestoßen würden. Sie fordert den verstärkten Einsatz von Streetworkern und ein wenig mehr Verständnis für andere Lebensentwürfe.
Auch ich stelle mir die Frage: Was soll das?
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