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Fragen über Fragen

Montag, 31. Mai 2010

Und hier kommen die Antworten:

Als junge, stillende und Tragetuch verwendende Mutter bekommt man häufig viele und gleiche Fragen gestellt. In der Beantwortung komme ich mir manchmal wie eine Platte mit einem Sprung vor. Deshalb hier nun die Antworten. Und möglicherweise liest sie ja der/die ein oder andere bevor er/sie fragt? Wer mag, darf auch gerne Fragen raten spielen.

Vor ein paar Wochen.
Ja.
Ja.
Nein.
Nein.
Nein.
Ja, seit kurzem.
Ja.
Ja.
Nein.

Was ist sonst noch passiert? Ach so. Mit Köhler ist quasi der Ballack der Regierungskoalition freiwillig vom sinkenden Schiff gesprungen, was uns direkt zu den Israelis führt, die den Gaza-Streifen so dicht halten, dass da auch wirklich keine internationale Hilfe durch kann. Brenzlig ist es auch im Trainingslager der deutschen National-11 sowie zwischen Nord- und Südkorea. Ganz zu schweigen von den übrigen Krisenherden dieser Welt. Und damit könnte man neben dem Irak und Afghanistan bspw. auch an den Sudan denken oder Darfur. Liegt zwar in der gleichen Region, es handelt sich allerdings um verschiedene Krisen. Naja, auch nicht wirklich. Was ist eigentlich mit Haiti? Aber wir sind Lena. Und in so eine Welt setzt man nun Kinder.

Mein Bauch gehört mir!

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Liebe MitbürgerInnen, als in den 60er Jahren verschiedene Frauen diese Forderung aussprachen, da ging es um das Recht auf Selbstbestimmung bei Abtreibungen. Wenn ich heute darüber schreibe, dann bitte ich diesen Ausspruch nicht weniger ernst zu nehmen. Derzeit erschreckt mich die Distanzlosigkeit, mit der mir viele MitbürgerInnen begegnen. Sie verstehen nicht, worum es geht? Nun, lassen Sie mich verraten, dass ich nicht nur kopf-, sondern auch sehr bauchlustig bin. Der kleine Untermieter scheint putzmunter zu sein und mindestens die Ausmaße eines größeren Medizinballs auf die Welt verlagern zu wollen. Soweit die gute Nachricht. Nun der Rest. Während das Gewicht eines Menschen ansonsten üblicherweise zu den Tabuthemen in unserer Gesellschaft gehört (zumindest in dessen Anwesenheit), geht man mit Schwangeren da weniger zimperlich um. Da wird (in Anwesenheit) gefachsimpelt, was das Zeug hält. Dies führt zu folgenden absurden Situationen: Auf dem Weg vom Marienplatz bis zum Markt begegnen mit fünf verschiedene Menschen mit drei verschiedenen Meinungen: “Noch ganz schön wenig zu sehen.”, “Du bist aber schon rund.”, “Das ist doch normal.” Entschuldigung, vier, einer hat es nämlich tatsächlich gar nicht bemerkt oder besser, andere Themen für wichtiger befunden. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Tuscheln Sie doch einfach, wie vorher auch, hinter meinem Rücken weiter! Danke. Ich sehe mich nämlich nach wie vor nicht verpflichtet jedem den derzeitigen Stand der Gewichtszunahme mitzuteilen, bloß weil er fragt.
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