Lesen bildet

31. August 2010

Na danke!Aha!

Rewe Schwerin/Mecklenburgstraße über 50.000 Artikel im Sortiment (Musste haben, sonst wirst gehänselt. Ne…)

Schniepel oder Schnäpel

10. August 2010

Was zur Hölle sind Schnäpel? Schniepel kenn’ ich ja – auch in der Ostsee…

Minister Backhaus besucht Pilotprojekt zur Aufzucht von Ostseeschnäpeln

LU – Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
Nr.: 201/2010 – 10.08.2010

2009 wurde in Mecklenburg-Vorpommern ein Pilotprojekt zur Aufzucht von Ostseeschnäpeln in Aquakulturanlagen gestartet. Bestandteil dieses Projektes ist die Aufzucht von Ostseeschnäpeln in Teichen der Teichwirtschaft Frauenmark/Landkreis Parchim in Zusammenarbeit mit der BIMES Schwerin GmbH. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus wird am Donnerstag, dem 19. August die Teichwirtschaft besuchen und sich über die bisherigen Ergebnisse dieses Pilotprojektes informieren.

In Schwerin ticken die Uhren anders

06. Juli 2010

So manches Mal denke ich in Schwerin daran, dass hier einiges anders ist als anderswo. Zum Beispiel ist es im Sommer viel schöner als in Berlin oder Krefeld, oder so. Und dafür muss man nicht mal weit fahren. Super, oder?
Aber in Schwerin gelten auch andere Gesetze. Da hat man beispielsweise das gemeinsame Sorgerecht, aber das kümmert weiter niemanden. Kein Problem also für Mütter mit ihren Kindern Stadt und Land zu verlassen. Ausweis bitte! Klar doch. So einfach geht das in Schwerin. Da bezahlt man in der vierten Etage eine Gebühr für eine knapp einstündige Belehrung über das Sorgerecht, um dann im Erdgeschoss zu erfahren, dass man das mal nicht so ernst nehmen müsse. Und welcher Dezernent ist dafür zuständig…? Ach, der -hans! Na, und ich dachte der wäre Jurist… tststs…

Raus auf die Straße – Abgespart!

07. Juni 2010

Dafür hat man nun ein ganzes Wochenende getagt? Das hätte sich die schwarz-gelbe Koalition wirklich sparen können! Natürlich setzt man den Hebel wieder einmal bei den Schwächsten der Gesellschaft an. Klar, der Wust an Maßnahmen von Weiterbildungen für Arbeitslose kann wirklich einmal bereinigt werden. Vielleicht bekommen wir dann eines Tages erstmals reelle Arbeitslosenquoten geliefert. Auch die Einsparungen bei der Bundeswehr kann ich nur begrüßen. Jetzt, wo Köhler weg ist, müssen wir ja nicht mehr wegen wirtschaftlicher Interessen in den Krieg ziehen. Das ist auch billiger. Interessant ist, dass an der Bildung und Forschung nicht gespart werden soll. Ein deutliches Zeichen dafür, dass in diesen Bereichen noch nicht genug investiert wird. Leider nutzt es nichts, Geld in der Bildung, wie wenig es auch sein mag, auszugeben, wenn niemand mehr da ist, den man bilden kann. Woher sollen denn die Schüler und Studenten der Zukunft kommen, wenn man es den Menschen nahezu unmöglich macht, Kinder zu bekommen ohne gleich zu verarmen? Da macht die Bundesregierung die Rechnung ohne den Wirt, was bei Schwangerschaften ja biologisch betrachtet fast stimmt. Auf welche Wähler man setzt, zeigt sich daran, dass die Renten nicht angetastet werden. Glückwunsch! Allerdings braucht sich doch niemand um die Verschuldung der kommenden Generationen kümmern, wenn es diese nicht mehr geben wird. Und damit ist nicht die Verschuldung gemeint. Es ist im Übrigen ein Trugschluss, dass sich unsere Situation nur durch Sparmaßnahmen verbessern lässt. In diesem Artikel findet man einige Beispiele auf welche Einnahmen so im Laufe der Zeit verzichtet wurde. Natürlich darf jeder nur so viel ausgeben, wie er verdient (außer Politiker, die bekommen offensichtlich mehr als sie verdienen), doch das heißt nicht, dass nur die Ausgabenseite betrachtet werden muss. Es wäre doch auch toll, wenn man seine Einnahmen verbessert, oder?

Zeit, wieder einmal auf die Straße zu gehen?

Fragen über Fragen

31. Mai 2010

Und hier kommen die Antworten:

Als junge, stillende und Tragetuch verwendende Mutter bekommt man häufig viele und gleiche Fragen gestellt. In der Beantwortung komme ich mir manchmal wie eine Platte mit einem Sprung vor. Deshalb hier nun die Antworten. Und möglicherweise liest sie ja der/die ein oder andere bevor er/sie fragt? Wer mag, darf auch gerne Fragen raten spielen.

Vor ein paar Wochen.
Ja.
Ja.
Nein.
Nein.
Nein.
Ja, seit kurzem.
Ja.
Ja.
Nein.

Was ist sonst noch passiert? Ach so. Mit Köhler ist quasi der Ballack der Regierungskoalition freiwillig vom sinkenden Schiff gesprungen, was uns direkt zu den Israelis führt, die den Gaza-Streifen so dicht halten, dass da auch wirklich keine internationale Hilfe durch kann. Brenzlig ist es auch im Trainingslager der deutschen National-11 sowie zwischen Nord- und Südkorea. Ganz zu schweigen von den übrigen Krisenherden dieser Welt. Und damit könnte man neben dem Irak und Afghanistan bspw. auch an den Sudan denken oder Darfur. Liegt zwar in der gleichen Region, es handelt sich allerdings um verschiedene Krisen. Naja, auch nicht wirklich. Was ist eigentlich mit Haiti? Aber wir sind Lena. Und in so eine Welt setzt man nun Kinder.

Wie kleine Jungs zu Opfern werden

22. Mai 2010

Neulich in der Straßenbahn:

Zwei kleine Jungs. Sagt der eine zum anderen: “Guck mal Alter, ey, da ist Florian. Alter, der ist voll das Opfer. Hab isch ihm auch schon gesagt, ‘Du bist voll das Opfer, ey!’.”. Der andere Junge denkt kurz nach und sagt daraufhin: “Du, was heißt denn eigentlich Opfer?”. Wieder der andere: “Weiß isch auch nich Alter, aber der ist voll das Opfer. Aber weißt du, wieviel zehn mal zehn ist? Nämlich 100.”

Mein Freund, der Koch!

11. Mai 2010

Es heißt ja, viele Köche verderben den Brei. Im Falle des Roland Koch genügt allerdings schon einer.

Er wollte ja schon Bootcamps einführen, das Kopftuch verbieten und jüngst schlug er vor, auf Mehrausgaben im Bereich der Bildung und der Kinderbetreuung zu verzichten. Schließlich müssen wir sparen. Dass das allerdings gefährlich ist, wird an Roland Koch selbst sehr deutlich. Ein Produkt fehlender frühkindlicher Bildung und des dreigliedrigen Schulsystems. Der Ärmste!

Hebammenprotest – Petition mitzeichnen

07. Mai 2010

Wenn man möchte, dass sich der Bundestag mit etwas beschäftigt, dann muss man entweder ein paar Unschuldige “aus Versehen” weg bombardieren oder aber eine Petition einreichen. Dafür reicht dann aber nicht die Tat eines Einzelnen. Es bedarf mindestens 50.000 Unterschriften, damit sich die Damen und Herren eine Sache überhaupt erst einmal anhören. Im digitalen Zeitalter nutzt man dafür die Website des Bundestages.

Mein erstes Mal war heute. Ich habe die Petition der Hebammen mit unterzeichnet. Alle wichtigen Links dazu gibt es hier.

Hebammen-Protest
Deutscher Hebammenverband
Petition

Wer einmal die Gelegenheit hatte, die Arbeit freiberuflicher Hebammen aus der Nähe kennenzulernen, der dürfte sich fragen, weshalb Menschen sich so etwas überhaupt antun. Da sollte wenigstens die Entlohnung stimmen.

Und wer mal eine braucht, findet hier ein wirklich tolles Team!

Es könnte schlimmer kommen

06. Mai 2010

Hächen in der Grube...
Noch weiß niemand genau, weshalb die Wismarsche Straße oberhalb dieser Riesenbaugrube Marienplatzgalerie abgesackt ist. Das Foto zeigt: Nur fünf Zentimeter bisher? Da geht noch was! Am schwierigen Baugrund und dem alten, dort verlaufendem Kanal wird es ganz sicher nicht liegen. Oh, nein!

Tag der Pressefreiheit und das filmkunstfest

01. Mai 2010

Am 3. Mai ist der Tag der Pressefreiheit. Das ist ein wichtiger Tag, denn eigentlich sollte die Presse ja die vierte Gewalt im Staate sein. Oft genug werden die Rechte der Journalisten auch in diesem, unserem Lande beschnitten. An freier Berichterstattung, die ehrlich, offen und kritisch ist, sind nur die wenigsten Verlage und Medienhäuser interessiert. Umso trauriger, wenn Journalisten so sie diese Freiheit hätten, selbige nicht nutzen, um wahrheitsgemäß und gut recherchiert Bericht zu erstatten. Was ich damit meine:

Hasso Hartmann, langjähriger Leiter des filmkunstfestes, wird an diesem in der kommenden Woche nicht teilnehmen. Wegen eines schweren Burn-Out-Syndroms wird er in eine Klinik gehen. So war es am Mittwoch in der Zeitung zu lesen. Im Kommentar der SVZ am vergangenen Mittwoch schreibt Kulturjournalist Holger Kankel dann auch gleich wo die Krankheitsursache liegt, nämlich in dem “schlechten Klima” bei der Filmland M-V gGmbH, die das Festival veranstaltet. Aha. Eine Vermutung, die sich Herr Kankel auch vom Geschäftsführer des Unternehmens, Torsten Jahn, bestätigen lassen wollte. Dieser war jedoch, welch Wunder (!), gegenteiliger Ansicht. Das Angebot sich vor Ort selbst ein Bild vom Klima innerhalb der Filmland zu machen, schlug Holger Kankel (bis jetzt) aus. So schreibt man also heute?! Damit eines klar ist: Hasso Hartmanns Dienste um das Festival sind unumstritten. Die Stilisierung zur Ikone des Festivals und das “an die Wand malen des Unterganges des Abendlandes” mit seinem Weggang werden jedoch der Arbeit der vielen Menschen in der künstlerischen und organisatorischen Abteilung nicht gerecht. Viele sind dort übrigens genauso lange und auch länger beschäftigt wie Hasso Hartmann. Also: Nicht Hasso Hartmann ist das Filmkunstfest, sondern die Summe der Menschen, die dort für den Erfolg arbeiten. Wer nur das Äußere sieht, vergisst, dass, wie man so schön sagt, die inneren Werte wirklich zählen und die sind manchmal auch im Falle von Lichtgestalten sehr dunkel… .

Anmerkung: Bis vor kurzem war ich selbst für die Filmland M-V gGmbH tätig und bin zurzeit in Elternzeit. Hasso Hartmann wünsche ich eine gute Genesung.