…so hieß eine Veranstaltung, die heute Abend in der Volkshochschule stattgefunden hat. Andrea Röpke, Journalistin mit Themenschwerpunkt Rechtsextremismus, zeigte anhand eines Filmes (“Ferien im Führerbunker”) und eines Vortrages die Strukturen rechtsextremer und national-völkischer Erziehung von Kindern und Jugendlichen in der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) auf. Außerdem sprach sie über die Rolle der Frauen innerhalb der Szene.Zeltlager im Sommer, Wehrhaftigkeit und Mutproben, Argumentation – bereits kleine Kinder werden mit den rechten Ideologien vertraut gemacht und ganz im Sinne ihrer “volkstreuen” Eltern gedrillt. Wie nennt man so etwas? Ich für meinen Teil nenne es seelische Vergewaltigung. Denn das einzelne Kind zählt nichts, die Gemeinschaft dafür alles. Das Ganze passiert nicht irgendwo, sondern direkt hier in der Nachbarschaft. Immer mehr treten auch die Frauen heraus aus dem Schatten ihrer politisch agierenden Männer und mischen selbst mit. Emanzipation – im negativsten Sinne. Vielleicht gehört die nette Mutter aus dem Hort oder der Krabbelgruppe, ja – die mit den Zöpfen, die immer Kuchen mitbringt und so gerne von unserer Heimat spricht auch dazu?
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