Archiv für die Kategorie ‘Verzorry mal bitte …’

Am Beispiel eines Brötchens

Mittwoch, 19. November 2008

“Sagen Sie mal, die schwarzen Lücken da in dem Film, kommt da noch was rein?” “Welche schwarzen Lücken?” Frage ich und kratze mich am Kopf. “Na die da! Kommen da noch so Titel rein?” “Ach, Sie meinen die Schwarzblende? Ne, die ist dramaturgisch gewollt.” “Und könnten Sie nicht da noch den Wald mit einem Bild von der Frau verbinden, damit sie auch zu sehen ist?”

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Ehe gescheitert

Sonntag, 02. November 2008

Nein, nicht meine – dazu müsste ich zunächst ja einmal verheiratet sein. Aber eine gewisse Sarah und einen Marc hat es erwischt. Nachdem sie uns gefühlte einhundert Jahre im Fernsehen gezeigt haben, was für ein, ach fuckin’ Gott, normales Paar sie doch sind.

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Aber bitte ganz sanft!

Dienstag, 21. Oktober 2008

Ich lese gerne Stellenanzeigen. Auch solche, die mit Journalismus zu tun haben. Die lasse ich mir nämlich für 12 Euro im Jahr frei Haus von dieser Adresse hier schicken. Manchmal ist es schon traurig was da alles für Fähig- und Fertigkeiten verlangt werden:

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Autsch, das sitzt!

Mittwoch, 01. Oktober 2008

Schwerin hat viel. Viele Seen, zum Beispiel. Viele schöne Häuser hieß es einmal und, wenn man mich fragen würde, auch viele Bekloppte. Aber das soll hier nur bedingt etwas zur Sache tun. Schwerin hat nämlich noch viel mehr: Zu den wöchentlichen kostenlosen Zeitungen und einem Monatsmagazin mit dem bekannten Namen “Hauspost” gesellen sich seit kurzem auch zwei weitere Magazine: Das “eins-journal” und SCHWERIN Live. Aha!

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Tja, ähm …

Montag, 29. September 2008

Nun ist gewählt. Ich bin ganz froh, dass es vorbei ist. Damit habe ich wieder eine reelle Chance auf einen Sonntags-Tatort, der nicht im Schweriner Rathaus spielt. Das ist ja auch maximal ein Polizeiruf und nicht immer ein wirklich guter Ersatz. Bei Blogblock finden sich dazu erste Reaktionen und in der Online-SVZ macht sich ebenfalls der ein oder andere Luft. Manch einer wirkte gestern Abend, als hätte man ihm sein Spielzeug geklaut. Schon komisch, dass offensichtlich kaum einer wirklich die Möglichkeit in Betracht gezogen hatte, dass Angelika Gramkow gewinnt. Dabei funktioniert doch Demokratie genau so, oder habe ich da etwas verpasst? Ein enttäuschter Kommentar ist mir im Gedächtnis haften geblieben: “Wofür sind wir denn 89 auf die Straße gegangen?”. Tja, ähm … DAFÜR! Für demokratische Entscheidungen, die auch angesichts der geringen Wahlbeteiligung dennoch demokratisch sind. Für freie Wahlen. Für KandidatInnen, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Für Amtsinhaber, die sich an ihren Versprechen und ihrer Arbeit messen lassen müssen und dafür auch einmal ein Amt verlieren können.

Pendler pauschal

Donnerstag, 11. September 2008

Laut statistischem Jahrbuch 2007 pendeln täglich 9292 Menschen aus Schwerin aus. Bald werden es, so Telekom-Chef René Obermann will, noch knapp 200 mehr sein. Das letzte Call-Center der Telekom in Mecklenburg-Vorpommern, das in Schwerin steht, soll definitiv geschlossen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen in Zukunft nach Hamburg fahren. Da half auch kein Protest, kein Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, der sich dagegen aussprach, auch keine OB-Kandidaten, auch kein Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Hacker.

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Doppelt hingeguckt!

Mittwoch, 10. September 2008

Die Wahl eines neuen Oberbürgermeisters/einer neuen Oberbürgermeisterin für die Landeshauptstadt Schwerin treibt schon merkwürdige Blüten. Mich amüsierte heute die “Klartext”-Rede von Fred Kriebel, alias Fredi Sonnenschein.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

09.09.2008 – Klartext
Eines ist klar: Wenn der unabhängige OB-Einzelkandidat Fred Kriebel alias Fredi Sonnenschein spricht, dann lohnt sich nicht nur das Zusehen. Vielmehr lohnt es sich auch, zuzuschauen. Das Viedeo macht deutlich: Kriebel will die Stichwahl in jedem Fall erreichen.

Also: Dann mal doppelt zugeschaut/-sehen! Ihr alle da draußen da! Ihr Volk, ihr!
7.53 Minuten für den Wind of Change. Was wohl die GEMA dazu sagt. Allein mit der Ablöse für die übliche Partymugge ist das nämlich nicht getan. Inhaltlich will ich mich nicht viel dazu äußern, das dürfen andere tun, wenn sie es denn schaffen nicht nach Minute eins einzuschlafen. Dann aber bitte rechtzeitig wieder aufwachen. Am Sonntag wird gewählt!

Dinge gibt’s … und alte Hüte

Mittwoch, 03. September 2008

Also wirklich. Der/die ein oder andere weiß ja, dass ich als freie Lokaljournalistin in Mecklenburg-Vorpommern tätig bin. Im Deutschen Journalistenverband Mecklenburg-Vorpommern dürften derzeit so knapp 740 Journalistinnen und Journalisten tätig sein. Vielleicht ist es ungefähr die Hälfte, die sich dabei “frei” durch’s Leben schlägt. Eine Umfrage zeigt, dass die Honorareinnahmen sehr verschieden ausfallen und, dass viele sich mit anderen Jobs, häufig in der PR durch’s Leben schlagen müssen (oder wollen). Das nur zur Einstimmung!

In Schwerin ist Wahlkampf und eigentlich hatte ich nicht vor mich hier zu diesem Thema zu äußern. Aber manchmal, manchmal, da kann ich einfach nicht anders. Ganz ehrlich, ich könnte mir die Mühe machen und das verklausulieren, was ich jetzt gleich schreiben werde, aber wozu? Wenn es doch anscheinend so viele immer wieder beschäftigt:

Sehr geehrter Herr OB-Kandidat Kroemer,

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Olympische Spiele 2008 in Peking – unzensiert

Donnerstag, 07. August 2008

Olympic Games 2008 in Beijing – uncesored. Die Redaktion der beliebten und (natürlich) einzigen Satiresendung Deutschlands EXTRA 3 macht mit einer Online-Aktion auf die Internetzensur in China aufmerksam. Nach einem Test vor Ort ist klar: die Website der Redaktion ist aus China frei zugänglich. Moderator Tobi Schlegl besuchte daraufhin Amnesty International, Die Campaign Free Tibet und die Gesellschaft für bedrohte Völker mit dem Angebot deren Angebote auf der Xdrei-Website zu veröffentlichen. Gesagt, getan. Die Inhalte zum Thema Menschenrechtsverletzung, Todesstrafe, Pressefreiheit und Tibet sind nun zum Download auf der Seite zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es Informationen darüber wie die Zensur umgangen werden kann und den Link zu einem Tool, mit dem sich herausfinden lässt, ob eine Seite in China verfügbar ist oder nicht. Die Kampagne lebt vom Mitmachen. Je mehr Seitenbetreiber sich daran beteiligen, desto weniger hat die Chinesische Regierung Einfluss auf die Veröffentlichung vor Ort. Hier gibt es einen Link zu einem Interview mit dem Redaktionsleiter der Satiresendung EXTRA 3.

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Heute wieder tanken!

Mittwoch, 23. Juli 2008

Heute muss ich wieder tanken. Bei morgendlicher Rundschau bin ich auf diesen meinen Artikel aus dem November gestoßen. Herzhaft gelacht und dann ab, in den sauren Apfel gebissen …