Archiv für die Kategorie ‘Verzorry mal bitte …’

Nach Maßgabe dessen, was wir wissen…

Sonntag, 13. März 2011

…sind unsere Atomkraftwerke sicher. (Angela Merkel, ARD Brennpunkt, 13. März 2011)

Das haben sie sich in Japan vor einer Woche bestimmt auch gedacht.

Seuchen und andere Pandemien

Mittwoch, 20. Januar 2010

“Ach Gott (theatralische Geste, Hand mit Rückseite und abgespreiztem Finger an dies Stirn, tiefer Seufzer), ich fühle mich heute so betriebsratsverseucht.” Die Personalchefin lässt sich auf ihren 1.436,85 € (netto) teuren Stuhl Bürostuhl fallen. Die Glasfront hinter ihr wird von einem SklavenLeiharbeiter für die tariflichen 1,95 € pro Stunde geputzt. Schließlich ist der Ingenieur und gilt für diesen Job als ungelernte Fachkraft. Das Gespräch mit dem Betriebsrat gerade eben war wieder einmal anstrengend. “Immer diese ausufernden Forderungen nach Einhaltung der Arebitszeit, Vergütung der Überstunden, Rücknahme von Kündigungen …” Sie schlägt das vor sich liegende Managermagazin 4,80 € (netto) auf: “Betriebsratsseuche? Handeln Sie sofort – Schützen Sie Ihr Unternehmen jetzt!” Die Anzeige interessiert sie. Sie liest weiter: “Raubt auch ihnen diese schon ausgerottet geglaubte Krankheit den verdienten Schlaf? Unterschätzen sie nicht die Gefahren. Helfen sie mit, dass sich die heimtückische Betriebsratsseuche nicht als Pandemie über den gesamten Planeten ausbreitet. Nehmen sie IHRE VERANTWORTUNG war! Spenden Sie jetzt!” Ja, Verantwortung, davon verstand sie etwas. Sie setzte sich an ihren neuesten Apple für 4.321,- € (netto) und tippte die angegebene Infoadresse ein: www.fdp.de

Moment mal … ?

Mittwoch, 02. September 2009

Also, wenn irgendwo fleißige und unabhängige Journalisten einen Skandal aufdecken, dann bin ich immer wieder versucht, doch noch an die Zukunft dieses Berufsstandes zu glauben. Jüngst ist das den Machern von Report München gelungen. Es geht um einen Skandal im Gesundheitswesen. Im Spiel sind teure Großpackungen, günstige Kleinpackungen die als ihre teureren Pendants abgerechnet werden und Apotheken. Es geht um so genannte “Mogelpackungen“. Okay so schlecht, so klar. Aber mir stellt sich in diesem Zusammenhang eine ganz andere Frage …
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Auf drei! Oder: Auf drei – und?

Mittwoch, 15. April 2009

Ich heute morgen – surfe so rum und dann dies:

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Nun bin ich mir nicht sicher. Wenn laut BUGA-Seite die BUGA in Schwerin bereits in sieben Tagen beginnt, wäre dies dann nicht der 22. April an Stelle des 23. April? Wisst Ihr, es wäre doch sehr wichtig dies zu wissen. Nehmen wir also einmal an, der Herr Köhler würde sich am kommenden Wochenende so überlegen: “Ach wann fahr’ ich denn gleich nochmal nach Schwerin … Hmmm …. surf … ahhhh … Häh?” Und dann kommt er vielleicht gar nicht, weil er nicht weiß, wann er sich schon in den Zug setzen muss, der ja eh’ so lange braucht. Und dann auch noch der Auftritt der “Wortlichter“, der ja genau am BUGA-Eröffnungstag ist. Müssen wir jetzt schon Mittwoch ran? Handelt es sich hier um die beliebte Diskussion: “Wir springen auf drei! Eins, zwei, drei … und!” Ach, ich bin verwirrt …

Übrigens: Der unten stehende Aufruf für das Projekt namens: N.P.D. läuft nur noch für kurze Zeit – macht Euch ‘nen Kopp! Oder muss ich hier immer alles alleine machen?

Die Evolution und die Sportmoderation

Donnerstag, 15. Januar 2009

Monika Lierhaus, eine der wenigen bekannteren Sportmoderatorinnen, ist schwer erkrankt. Der Mann, der mir gegenüber am Tisch sitzt, klappt die Zeitung zu. “Ach das ist ja schade!”, sagt er. Und dann sagt er noch, dass er auf Krebs oder gar Schlimmeres tippe und wie schade das sei, schließlich wäre Lierhaus “eine der wenigen Frauen, die das können: Sport moderieren”.
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SPAM – СПАМ

Mittwoch, 07. Januar 2009

Kaum gibt es kein russisches Erdgas mehr, da kommen die Russen schon auf ganz andere Ideen den Westeuropäern das Herz (und auch andere Sachen) zu erwärmen. Folgendes Angebot erreichte mich heute per SPAM:

Развратная медсестра обслуживает пациента!

Die unzüchtige Krankenschwester bedient den Patienten. Einen Link gibt es selbstverständlich auch. Den veröffentliche ich aber nicht. So!

MV – böse! McPomm – gut?

Freitag, 02. Januar 2009

Ich Slogan – Du Unverstand. Ja, das ist vermeintlich doof gelaufen. Nach sechs Jahren Kampagne mit dem Slogan “MV tut gut” ist zwar eine Menge Geld weg – allein der Nutzen ist umstritten. Die SVZ titelt heute unter dem Motto “Das tut nicht gut” und wertet eine Analyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen aus. Ergebnis: Nur 6,1 Prozent der Deutschen können sich etwas unter MV vorstellen (wenn man den einstigen DFB-Präsidenten Meyer-Vorfelder außen vor lässt). 63 Prozent kennen dafür Meck-Pomm; MeckPomm oder McPomm – und das ganz ohne Werbekampagne.
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Wein-nachten

Samstag, 27. Dezember 2008

Soll man da heulen, oder was? Ich mag Weihnachten – wirklich. Mit Schmuck und Baum und Ente und Drei Haselnüsse für Aschenbrödel und Mitternachtsmesse und und und …
Ich mag nicht: schüttelgereimte Weihnachts-SMSen, doofe Filme, krank sein und solche krass-Vegis, wie den Kollegen FH! Ach Menno! So ne leckere Ente ist doch wirklich was tolles – deshalb muss ich doch nicht gleich mein Haustier grillen.

Große, schwere Brüste …

Dienstag, 16. Dezember 2008

… steigern die Auflage, Einschaltquote oder Klickrate. Sex sells (Für die, die kein Englisch in Texten mögen: Produkte mit Geschlechtsverkehr drinnen kommen draußen besser an.), das habe ich gestern mal wieder im RTL-Magazin “Extra” gelernt. Ganz groß im Kommen soll demzufolge erotische Literatur für Frauen sein. Das zumindest behauptet das Sex&Liebe-Team des Verlages Schwarzkopf&Schwarzkopf. Und damit es auch jeder erfährt, haben sie sich schnell einen Magazin-Beitrag bei RTL gekauft.

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Für’n Appel und ‘n Ei

Mittwoch, 26. November 2008

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Alles wird teurer nur die Arbeitskraft in unserem schönen Bundesland, die ist und bleibt billig. Kostprobe gefällig? Gerne!

Auf der Website des Landkreises Uecker-Randow wirbt man nicht nur mit günstiger Lage, sondern auch mit dem vergleichsweise niedrigem Lohnniveau. Denn das beträgt in M-V nur knapp 80 Prozent des Bundesdurchschnitts. Es trifft fast alle Berufsgruppen gleichermaßen, auch Selbständige. Die haben meist zu tun ihre Angestellten und sich selbst zu bezahlen. Der Knick macht auch um freie Journalisten keinen Bogen. Desto ärgerlicher, wenn es immer wieder so genannte KOLLEGEN gibt, die einem von hinten in den Rücken schießen. Ja, man muss es einmal in dieser Deutlichkeit sagen. Wenn DU selbst DICH bemühst gut und vielleicht auch günstig zu arbeiten, aber davon überzeugt bist, dass gute Arbeit dennoch ihren Preis hat, dann steht hinter DIR noch eine Schlange derer, die es noch billiger machen. Es geht zu wie auf dem Straßenstrich und der Freie, nicht Freier, ist die Prostituierte. Und sei DIR dessen sicher, der oder die neben DIR macht es auch ohne Gummi für noch weniger. So ein Typ, schmierig, ohne Gummi und noch billiger, ist mir gerade neulich (ausdrücklich nicht heute) wieder über den Weg gelaufen. Nein, ein Drehtag ist ganz sicher nicht mit 50 Euro abgegolten und sei die Technik noch so günstig. Nein, mit Qualität hat das wirklich nichts zu tun – aber das ist vielen Freiern egal.