Archiv für die Kategorie ‘Nicht kategorisiert’

Tag der Pressefreiheit und das filmkunstfest

Samstag, 01. Mai 2010

Am 3. Mai ist der Tag der Pressefreiheit. Das ist ein wichtiger Tag, denn eigentlich sollte die Presse ja die vierte Gewalt im Staate sein. Oft genug werden die Rechte der Journalisten auch in diesem, unserem Lande beschnitten. An freier Berichterstattung, die ehrlich, offen und kritisch ist, sind nur die wenigsten Verlage und Medienhäuser interessiert. Umso trauriger, wenn Journalisten so sie diese Freiheit hätten, selbige nicht nutzen, um wahrheitsgemäß und gut recherchiert Bericht zu erstatten. Was ich damit meine:

Hasso Hartmann, langjähriger Leiter des filmkunstfestes, wird an diesem in der kommenden Woche nicht teilnehmen. Wegen eines schweren Burn-Out-Syndroms wird er in eine Klinik gehen. So war es am Mittwoch in der Zeitung zu lesen. Im Kommentar der SVZ am vergangenen Mittwoch schreibt Kulturjournalist Holger Kankel dann auch gleich wo die Krankheitsursache liegt, nämlich in dem “schlechten Klima” bei der Filmland M-V gGmbH, die das Festival veranstaltet. Aha. Eine Vermutung, die sich Herr Kankel auch vom Geschäftsführer des Unternehmens, Torsten Jahn, bestätigen lassen wollte. Dieser war jedoch, welch Wunder (!), gegenteiliger Ansicht. Das Angebot sich vor Ort selbst ein Bild vom Klima innerhalb der Filmland zu machen, schlug Holger Kankel (bis jetzt) aus. So schreibt man also heute?! Damit eines klar ist: Hasso Hartmanns Dienste um das Festival sind unumstritten. Die Stilisierung zur Ikone des Festivals und das “an die Wand malen des Unterganges des Abendlandes” mit seinem Weggang werden jedoch der Arbeit der vielen Menschen in der künstlerischen und organisatorischen Abteilung nicht gerecht. Viele sind dort übrigens genauso lange und auch länger beschäftigt wie Hasso Hartmann. Also: Nicht Hasso Hartmann ist das Filmkunstfest, sondern die Summe der Menschen, die dort für den Erfolg arbeiten. Wer nur das Äußere sieht, vergisst, dass, wie man so schön sagt, die inneren Werte wirklich zählen und die sind manchmal auch im Falle von Lichtgestalten sehr dunkel… .

Anmerkung: Bis vor kurzem war ich selbst für die Filmland M-V gGmbH tätig und bin zurzeit in Elternzeit. Hasso Hartmann wünsche ich eine gute Genesung.

“Schlaglichter” – Wohin die Reise geht

Sonntag, 07. März 2010

Wie billig Arbeit sein kann, das erfahren wir in dem Film “Schlaglichter auf die Wirklichkeit” von Wulff Beleites. Hochachtung an den Kollegen Gerd Koths, der dazu öffentlich Stellung nimmt.

Schlaglichter auf die Wirklichkeit from dju/ver.di on Vimeo.

Schade nur, dass sich gerade viele freie Journalisten immer wieder noch billiger verkaufen und damit die ganze Maschinerie am Leben erhalten… .

Frühling – improvisiert und einfach so

Samstag, 06. März 2010

Reimen in 30 Sekunden!

Der Frühling ist ein kleiner Wicht, der macht uns auch ganz feines Licht. Schon morgens früh, da scheint es rein – so früh interessiert’s kein Schw***. Deshalb, das weiß doch jedes Kind, kommt demnächst die Uhrzeit ganz geschwind und klaut uns eine Stunde weg. Früh aufsteh’n hat wohl doch noch keinen Zweck. Schlimm wird’s wer nicht wählen kann – wer ist denn heut’ mit Wickeln dran?

ha…ha… falscher Alarm!

Mein Bauch gehört mir!

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Liebe MitbürgerInnen, als in den 60er Jahren verschiedene Frauen diese Forderung aussprachen, da ging es um das Recht auf Selbstbestimmung bei Abtreibungen. Wenn ich heute darüber schreibe, dann bitte ich diesen Ausspruch nicht weniger ernst zu nehmen. Derzeit erschreckt mich die Distanzlosigkeit, mit der mir viele MitbürgerInnen begegnen. Sie verstehen nicht, worum es geht? Nun, lassen Sie mich verraten, dass ich nicht nur kopf-, sondern auch sehr bauchlustig bin. Der kleine Untermieter scheint putzmunter zu sein und mindestens die Ausmaße eines größeren Medizinballs auf die Welt verlagern zu wollen. Soweit die gute Nachricht. Nun der Rest. Während das Gewicht eines Menschen ansonsten üblicherweise zu den Tabuthemen in unserer Gesellschaft gehört (zumindest in dessen Anwesenheit), geht man mit Schwangeren da weniger zimperlich um. Da wird (in Anwesenheit) gefachsimpelt, was das Zeug hält. Dies führt zu folgenden absurden Situationen: Auf dem Weg vom Marienplatz bis zum Markt begegnen mit fünf verschiedene Menschen mit drei verschiedenen Meinungen: “Noch ganz schön wenig zu sehen.”, “Du bist aber schon rund.”, “Das ist doch normal.” Entschuldigung, vier, einer hat es nämlich tatsächlich gar nicht bemerkt oder besser, andere Themen für wichtiger befunden. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Tuscheln Sie doch einfach, wie vorher auch, hinter meinem Rücken weiter! Danke. Ich sehe mich nämlich nach wie vor nicht verpflichtet jedem den derzeitigen Stand der Gewichtszunahme mitzuteilen, bloß weil er fragt.
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“Ich war noch nie so ratlos wie gegenwärtig”

Mittwoch, 23. September 2009

Sprach Gert Böttger und wippte währenddessen wahrscheinlich wieder auf die Zehenspitzen. Dann… Kunstpause. “Aber … ” Um uns dann darauf zu erläutern, dass er eben doch die Weisheit mit dem Löffel … und überhaupt…

Das Leben ist eine Baustelle
Ebenso ratlos dürfte übrigens Herr Tenk-OFF sein, der da verschiedene Probleme bezüglich der Marienplatz-Galerie zu haben scheint. Insofern ist dieses Loch im Herzen der Altstadt an Symbolkraft wohl kaum zu bieten.

Nein, ich war am Montag nicht auf der Stadtvertretungssitzung dabei. Allein besitze ich ein gewisses Maß an Vorstellungskraft. Heute stehen die entsprechenden Ergebnisse in der SVZ. Dort wird nun im Tagesverlauf der Kommentarmarathon der “üblichen Verdächtigen” einsetzen. An Dummheit meist kaum zu überbieten.
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Filme vom Nachwuchs

Dienstag, 28. April 2009

Kann man mögen – muss man aber nicht! Jedenfalls gibt’s den ersten Handyfilmwettbewerb Mecklenburg-Vorpommern natürlich auch online. Da ich damit auch beruflich (19.filmkunstfest M-V) verbunden bin, werde ich einfach nur ganz neutral sagen: DAS VOTING IST ERÖFFNET! Dass sich der erste Titel mit FastFood beschäftigt, ist trotz der vielen Berichte zum Mojo in diesem Blog wirklich ein Zufall. Ehrlich!

Akkustischer Rückblick …

Dienstag, 17. März 2009

… auf die Ereignisse in und um Winnenden.
Protagonisten: ein Amokläufer, eine Twitterin namens Tontaube, Twitter und die Medienmeute:

Junge Mütter

Dienstag, 17. März 2009

Junge Mütter haben echte Probleme! Sie glauben jetzt vielleicht an den Karriereknick oder zu geringes Elterngeld – aber glauben Sie lieber mir: Das sind die geringsten Schwierigkeiten!

Junge Mütter haben wiederum auch Eltern und was die sich so einfallen lassen …

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These – Antithese

Donnerstag, 05. Februar 2009

Gestern sah ich (zumindest in Teilen) die Sendung “hart aber fair” – Wenn Politik auf Wirklichkeit trifft. Ich glaube, ich habe schon mehrfach deutlich gemacht, dass dies eines meiner Lieblingstalkformate ist. Eigentlich. Denn seitdem Herr Plasberg in der ARD und nicht mehr im WDR parliert, gerät die Sendung zu einer Ansammlung von WischiWaschi-Thesen, die durch den Wolf gedreht und weich gespült im Abendprogramm niedergeplaudert werden. Gestern wieder eine solche Aussage:

“Einem Hartz-IV-Empfänger geht es besser als einem Werktätigen in der DDR.”

Begründet wird dies mit den vielfältigen Möglichkeiten des Konsums im Vergleich zwischen heute und der Zeit vor der Wende. Aha. Lasset die Diskussion beginnen! Eins, zwei, drei …. Kommentare frei:

DAS haben DIE verdient!

Donnerstag, 22. Januar 2009

mojoIch war Gewinnerin eines Gewinnspiels – und damit meine ich nicht Lotto, also keine Bittbriefe für Millionen bitte! Also, ich habe gewonnen und muss nun die Teilnahmebedingungen erfüllen. So!
Deshalb gibt es jetzt etwas auf die Ohren. Am Rauschen, da arbeite ich noch. Von wegen Technik und so …

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