Archiv für die Kategorie ‘Erkenntnisse des Jahres’

Hier bin ich Mensch (frei nach Goethe)

Dienstag, 31. August 2010

… da schlag ich rein!

Da bin ich Mensch

Wahrscheinlich steht über dem Eingang der Galerie dann demnächst: “Wenn ich zum Augenblicke sage: Verweile doch, du bist so schön…”

(gefunden am Bauzaun der künftigen Marienplatz-Galerie in Schwerin)
Und hier nun noch der Osterspaziergang in Gänze, für all’ jene, die ihn schon immer mal wieder lesen wollten, es aber irgendwie immer nicht geschafft haben…
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Lesen bildet

Dienstag, 31. August 2010

Na danke!Aha!

Rewe Schwerin/Mecklenburgstraße über 50.000 Artikel im Sortiment (Musste haben, sonst wirst gehänselt. Ne…)

Schniepel oder Schnäpel

Dienstag, 10. August 2010

Was zur Hölle sind Schnäpel? Schniepel kenn’ ich ja – auch in der Ostsee…

Minister Backhaus besucht Pilotprojekt zur Aufzucht von Ostseeschnäpeln

LU – Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
Nr.: 201/2010 – 10.08.2010

2009 wurde in Mecklenburg-Vorpommern ein Pilotprojekt zur Aufzucht von Ostseeschnäpeln in Aquakulturanlagen gestartet. Bestandteil dieses Projektes ist die Aufzucht von Ostseeschnäpeln in Teichen der Teichwirtschaft Frauenmark/Landkreis Parchim in Zusammenarbeit mit der BIMES Schwerin GmbH. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus wird am Donnerstag, dem 19. August die Teichwirtschaft besuchen und sich über die bisherigen Ergebnisse dieses Pilotprojektes informieren.

Fragen über Fragen

Montag, 31. Mai 2010

Und hier kommen die Antworten:

Als junge, stillende und Tragetuch verwendende Mutter bekommt man häufig viele und gleiche Fragen gestellt. In der Beantwortung komme ich mir manchmal wie eine Platte mit einem Sprung vor. Deshalb hier nun die Antworten. Und möglicherweise liest sie ja der/die ein oder andere bevor er/sie fragt? Wer mag, darf auch gerne Fragen raten spielen.

Vor ein paar Wochen.
Ja.
Ja.
Nein.
Nein.
Nein.
Ja, seit kurzem.
Ja.
Ja.
Nein.

Was ist sonst noch passiert? Ach so. Mit Köhler ist quasi der Ballack der Regierungskoalition freiwillig vom sinkenden Schiff gesprungen, was uns direkt zu den Israelis führt, die den Gaza-Streifen so dicht halten, dass da auch wirklich keine internationale Hilfe durch kann. Brenzlig ist es auch im Trainingslager der deutschen National-11 sowie zwischen Nord- und Südkorea. Ganz zu schweigen von den übrigen Krisenherden dieser Welt. Und damit könnte man neben dem Irak und Afghanistan bspw. auch an den Sudan denken oder Darfur. Liegt zwar in der gleichen Region, es handelt sich allerdings um verschiedene Krisen. Naja, auch nicht wirklich. Was ist eigentlich mit Haiti? Aber wir sind Lena. Und in so eine Welt setzt man nun Kinder.

Hebammenprotest – Petition mitzeichnen

Freitag, 07. Mai 2010

Wenn man möchte, dass sich der Bundestag mit etwas beschäftigt, dann muss man entweder ein paar Unschuldige “aus Versehen” weg bombardieren oder aber eine Petition einreichen. Dafür reicht dann aber nicht die Tat eines Einzelnen. Es bedarf mindestens 50.000 Unterschriften, damit sich die Damen und Herren eine Sache überhaupt erst einmal anhören. Im digitalen Zeitalter nutzt man dafür die Website des Bundestages.

Mein erstes Mal war heute. Ich habe die Petition der Hebammen mit unterzeichnet. Alle wichtigen Links dazu gibt es hier.

Hebammen-Protest
Deutscher Hebammenverband
Petition

Wer einmal die Gelegenheit hatte, die Arbeit freiberuflicher Hebammen aus der Nähe kennenzulernen, der dürfte sich fragen, weshalb Menschen sich so etwas überhaupt antun. Da sollte wenigstens die Entlohnung stimmen.

Und wer mal eine braucht, findet hier ein wirklich tolles Team!

“Die Grenze” – Guckst Du noch oder schläfst Du schon?

Montag, 15. März 2010

Jüngst erregte das neue SAT-1-Event-Movie in zwei Teilen die Gemüter. Nachzulesen unter anderem hier in der SVZ. “Die Grenze” ist ein echt abstruser Film über das Aufeinandertreffen radikaler Kräfte und hilfloser Politik, die für den eigenen Machterhalt bereit ist alles zu tun… könnte man schreiben. Man könnte aber auch schreiben, dass es sich um billige Unterhaltung für das Volk handelt. Einfach gestrickt. Sinnfrei. Ohne Bedeutung. Na gut, billig, das wäre die Frage. Schließlich wurden hier 160.000 Euro aus Landesmitteln an Förderung eingesetzt. Aber ist es wirklich so einfach? Konstatieren wir zunächst: Dank der Aufregung um den Film haben sehr wahrscheinlich sehr viel mehr den Film gesehen, als sonst. SAT 1 dankt. Die Aufregung seitens der SPD und der Linken ist nur schwer nachvollziehbar. Darf man einen solchen Film fördern? Ja, denn würde die Förderung nicht den Richtlinien entsprechen wäre sie nicht ausgereicht worden. In dem Vergabegremium sitzen Menschen, die sich hauptberuflich um Film kümmern, darunter zum Beispiel die Chefin des NDR-Landesfunkhauses. Die Produktionsfirma hat Geld bekommen, da sie die Kriterien erfüllt und letztlich auch eine entsprechende wirtschaftliche Gegenleistung in Höhe von 340.000 Euro erbracht hat. Darf man die Förderung für diesen Film wegen seines Inhaltes kritisieren? Darf man Angst äußern, dass ein negatives Bild von M-V vermittelt wird? Ja, darf man! Aber Gegenfrage – darf man als SPD oder LINKE quasi Zensur fordern? Muss man sich an den Inhalten eines SAT-1-Event-Movies hochziehen? Glaubten die gleichen Menschen, dass Berlin wirklich von Tornados verwüstet würde, nur weil das bei RTl im fiktionalen Bereichen gezeigt wurde? Wird Köln tatsächlich von der Pest hingerafft, weil das schon mal bei SAT 1 zu sehen war? Wie heuchlerisch ist so eine Kritik? Und wie nah und durchschaubar ist diese Reaktion von zwei Parteien, die ihre mehrfach geäußerte Kritik an der Filmförderung über die Krücke eines fiktionalen Filminhaltes nochmals äußern? Arm. Wirklich arm. Weniger arm ist allerdings die Reportage im Anschluss des Filmes, die sich mit Rechtsradikalismus beschäftigt und damit ein auch in M-V vorhandenes Phämomen mitten ins Privatfernsehen zieht. Wäre es besser über solche Themen zu schweigen, weil sie hier im Land passieren? Weil sie keine so schöne Werbung sind für’s Land? Wie heuchlerisch muss man eigentlich veranlagt sein? Man könnte natürlich auch fragen, wie fiktional ist dieser Film eigentlich, wenn sich knapp ein Viertel der Deutschen (Ost wie West) zumindest zeitweise die Mauer wieder wünscht? Und was bleibt dann am Ende von der Kritik der Linken?

Gewagt gefragt: Warum bloß?

Sonntag, 24. Januar 2010

Warum bloß habe ich manchmal das Gefühl in einem furchtbaren Kaff zu leben?

Vorschläge? Danke.

Hartz IV, die Arbeitspflicht und Roland Koch

Montag, 18. Januar 2010

Lieber Herr Koch,

wer auf Staatskosten lebt, der soll auch eine Gegenleistung erbringen. Meinten Sie das so? Gut dann gehen wir die Sache an: Sie sind Ministerpräsident und bekleiden diverse Ämter, für die Sie von Ihrer Partei entschädigt werden. In demokratischen Staaten, so auch unserem, werden diese Kosten durch den Steuerzahler übernommen. Sind Sie bitte so nett und fangen an zu arbeiten? Danke. Zunächst würde mir aus Steuerzahlersicht das Prinzip des “erst denken, dann handeln” bei Ihnen ausreichen. Vielleicht auch “erst denken, dann reden”. Wir wollen die sprichwörtliche Latte mal nicht so hoch hängen. Übrigens, wer nach zehn, zwanzig Jahren Berufstätigkeit Hartz IV bezieht, hat dafür in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Also, sich auch einen Anspruch erarbeitet. Das nur mal so am Rande. Dass Sie kräftig daran mitwirken, dass es solche durchgängigen Erwerbsbiografien nicht mehr gibt, weiß ich, aber das ist keine Arbeit. Nur für den Fall, dass Sie das gedacht haben. Wir könnten uns auf folgenden Deal einigen: Sie bieten auch genauso viel Arbeit an, wie es Menschen gibt, die Hartz IV beziehen. Das natürlich ohne der Wirtschaft zu schaden und wettbewerbsverzerrend zu wirken. Alternativ dürften Sie auch folgendes Zeichen setzen: Ohne eine weitere Erhöhung der Bezüge verzichten sämtliche Politiker sowie Amts- und Mandatsträger auf ihre überzogenen, erworbenen Rentenansprüche und sorgen privat für sich vor. Sollte dann der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass einer unter ihnen mal Hartz IV in Anspruch nehmen muss, dann wird das dafür angesparte Kapital samt und sonders aufgebraucht. Basta!

Gott liebt mich!

Mittwoch, 13. Januar 2010

Er hat mich gerade an das Telefon gehen lassen und den Automatismus des Auflegens unterdrückt, als sich die Gegenseite als Marktforschungsinstitut vorstellte. Und dann fragte man mich knapp 10 Minuten über unseren lokalen Fernsehsender aveo tv aus. Am Ende sagte der Mann, ich wäre seit gestern (Beginn der Befragung) die erste, die diesen Sender überhaupt kennen würde. Warum bloß?

Mehr Netto vom Brutto

Dienstag, 05. Januar 2010

Schönes neues Jahr erst einmal, liebe Leserinnen und liebe Leser. Ich gelobe Besserung und werde mehr schreiben, vorausgesetzt, Sie machen mit und geben mir das Gefühl, dass ich auch gelesen werde. Ja, auch die Bloggerseele will gestreichelt werden… Nun aber ans Eingemachte (Achtung:Steilvorlage!)!

Gut, also mehr Netto vom Brutto, das hat der Guido versprochen und mit dem ersten Januar ist dies auch zutreffend. Zumindest für ihn. Die ersten 100 Tage hat er überstanden, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass es einige Wetten gab, die gegen ihn standen. Mehr Netto hat er auch seitdem, allerdings auch mehr Brutto. Ganz abgesehen, dass er Pluspunkte sammelt, da bei ihm die Messlatte, ähnlich wie bei schlechteren Schülern im Schulsport, deutlich niedriger zu hängen scheint. Sie hingegen werte Leserinnen und Leser, die Sie vielleicht gerne als Leistungsträger seitens der Politik bezeichnet werden, haben nichts von den kühnen Versprechungen der Partei für die ehemals besser Verdienenden (-…oder der ehemaligen Partei für … ach, egal…) Zum einen besagt der Begriff LEISTUNGSTRÄGER nicht, dass Sie besonders gut sind, es gibt auch keine Bienchen oder sonstige Sammelabzeichen, er besagt lediglich, dass Sie als Steuerzahler die sta(a)ttlichen Leistungen erbringen müssen.
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