Archiv für die Kategorie ‘EiS – Einkaufen in Schwerin’

Hier bin ich Mensch (frei nach Goethe)

Dienstag, 31. August 2010

… da schlag ich rein!

Da bin ich Mensch

Wahrscheinlich steht über dem Eingang der Galerie dann demnächst: “Wenn ich zum Augenblicke sage: Verweile doch, du bist so schön…”

(gefunden am Bauzaun der künftigen Marienplatz-Galerie in Schwerin)
Und hier nun noch der Osterspaziergang in Gänze, für all’ jene, die ihn schon immer mal wieder lesen wollten, es aber irgendwie immer nicht geschafft haben…
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Lesen bildet

Dienstag, 31. August 2010

Na danke!Aha!

Rewe Schwerin/Mecklenburgstraße über 50.000 Artikel im Sortiment (Musste haben, sonst wirst gehänselt. Ne…)

Mensch wo bist Du? Vom Kleinkrieg in der Großstadt

Mittwoch, 27. Mai 2009

Ich hab’ es hier schon mehrfach erwähnt: Das Café Mojo, seit Januar in Schwerin, hat sich ein wenig in mein Herz geschlichen. Das liegt am guten Kaffee genauso wie am leckeren Essen und an der Betreiberin desselben. cafeinnenKürzlich wurde das Mojo vom Deutschen Vegetarierbund e.V. in die Liste der vegetarierfreundlichsten Restaurants Deutschlands aufgenommen. Vegetarisches und veganes Essen (auch Getränke), biozertifiziert und aus fairem Handel. Man darf Tina Massel, so der Name der Inhaberin, also unterstellen, dass sie ihr Unternehmen mit Rücksicht auf Mensch und Umwelt betreibt. Einzig, das Mojo hat ein Problem:
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Besser essen – Das Mojo in Schwerin

Montag, 27. April 2009

Wer gut essen möchte, hat es in Schwerin nicht immer leicht. Abseits von TK oder FastFood ein gutes Mittag zu finden ist nicht ganz einfach. Ich gehe dafür gerne ins Mojo. Denn da gibt es Essen, das es sonst nirgendwo gibt. Das Essen ist nämlich bio – sowie auch die Zertifizierung des kleinen aber feinen Restaurants. Mein echter Favorite sind dort die Mojo-Burger. Da ich kein Soja vertrage, bleibt mir der Sojamilchkakao im Mojo ein Geheimnis, wird aber häufigst gelobt! Kuhmilch ist hier übrigens die Ausnahme, denn die Inhaber sind vegan lebende Menschen. Tina macht prima Zwiebelkuchen, Apfelkuchen und hat die beste Cola der Stadt! Obwohl der Kollege azfilm und ich uns nicht einigen können, welches der drei verschiedenen Cola-Kaltgetränke im Mojo das Beste ist. Tina, das ist die Inhaberin, steht meist arbeitend hinter dem Tresen, doch manchmal findet sie Zeit für das hochwertige Angebot an Zeitschriften, die es dort zu lesen gibt. Dazu gehört unter anderem die taz. Wer nicht nur bio essen möchte, sondern auch bei seiner Kleidung Wert darauf legt, dass keine Kinderhände dran gearbeitet haben oder Menschen in der Türkei an Silikose erkranken und sterben, weil sie unter miesesten Bedingungen Jeanshosen mit Sandstrahlen behandeln, der kann besten Gewissens unten im Jeansdealer einkaufen gehen. Denn Bewusstsein für die Umwelt und die Menschen fängt bei der Laden-Restaurant-Kombi in der Schmiedestraße nicht erst beim Essen an. Und es hört dort auch nicht auf!

Und wenn ich schon beim Verlinken bin: Ein Freund von mir fragt sich, ob dies ein echter Monchichi ist. Mit dem Bloggen, das übt er noch.

Einkaufen in Schwerin

Montag, 30. März 2009

tascheWohl derjenigen, die eine große Tasche besitzt in die alles, aber auch wirklich alles reinpasst. Ich hab’ jetzt so eine. Eine für ganz viele verschiedene Aufgaben an einem Tag. Woher? Von da. Gut, ich gebe zu, dieser Link ist ein kleiner Umweg … aber ein lohnender!

National – egal?

Samstag, 21. Februar 2009

Glauben Sie, dass ein “kleiner” Tabakshop in seiner Existenz bedroht ist, wenn er keine “nationalen” Zeitungen anbietet? Ich nicht! Ich verkrafte wirklich viel: Bio-Eier, die aus den Niederlanden kommen, keine wirklich frische Milch mehr in den Regalen, merkwürdige Produktnamen…
nazizeitungWenn aber ein Tabakladen mit Zeitungs- und Lottoverkauf die “National Zeitung” verkauft, selbstverständlich am Außenaufsteller der Tageszeitungen platziert – dann platzt mir die Hutschnur!
Auf meine Nachfrage hin, erhalte ich die Antwort, dass mich dies gar nichts anginge. Schließlich gäbe es ja Käufer dafür. Ja, sicher gibt es die. Es gibt auch Käufer für Atombomben, Kinder und Heroin. Die hängen deswegen aber auch nicht da draußen am Ständer. Nun hat der Tabakladen im Hanse-Center am Güstrower Tor, da wo Sky, Aldi und Rossmann sowie ein Bäcker und ein Stand mit türkischen Spezialitäten sind, schon mal zwei Kunden weniger. Wahrscheinlich kauft sich der echte Nazi erst die Zeitung, um dann einen ordentlichen deutschen Döner nebenan zu verdrücken. Wie finden das eigentlich SVZ, Bild & Co. wenn sie mit denen an einem Ständer hängen?

Pfeif’ auf Pisa und Brigitte-Diät

Donnerstag, 19. Februar 2009

vanish Täglich werden wir damit konfrontiert, wie wir sein sollen. Als Zielgruppe für diesen oder jenen Anbieter definiert. Sei alles – bloß nicht Du selbst. Zu dick-zu dünn, zu alt-zu jung, zu schlau-zu dumm. Der Konsum bestimmt unser Sein. Auch außerhalb der Einkaufstempel und Bestellseiten im Internet. Das nimmt immer perversere Formen an. Wenn der Nutzer Pisa-getestet zu blöd ist, dann muss wenigstens das gekaufte Produkt ein gewisses Maß an Intellekt vermitteln. Und so kommt es, dass immer mehr Dinge des täglichen Bedarfs Namen erhalten, die ein Großteil der Zielgruppe gar nicht mehr zu übersetzen weiß.

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DAS haben DIE verdient!

Donnerstag, 22. Januar 2009

mojoIch war Gewinnerin eines Gewinnspiels – und damit meine ich nicht Lotto, also keine Bittbriefe für Millionen bitte! Also, ich habe gewonnen und muss nun die Teilnahmebedingungen erfüllen. So!
Deshalb gibt es jetzt etwas auf die Ohren. Am Rauschen, da arbeite ich noch. Von wegen Technik und so …

Links:

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Für’n Appel und ‘n Ei

Mittwoch, 26. November 2008

appelundei1

Alles wird teurer nur die Arbeitskraft in unserem schönen Bundesland, die ist und bleibt billig. Kostprobe gefällig? Gerne!

Auf der Website des Landkreises Uecker-Randow wirbt man nicht nur mit günstiger Lage, sondern auch mit dem vergleichsweise niedrigem Lohnniveau. Denn das beträgt in M-V nur knapp 80 Prozent des Bundesdurchschnitts. Es trifft fast alle Berufsgruppen gleichermaßen, auch Selbständige. Die haben meist zu tun ihre Angestellten und sich selbst zu bezahlen. Der Knick macht auch um freie Journalisten keinen Bogen. Desto ärgerlicher, wenn es immer wieder so genannte KOLLEGEN gibt, die einem von hinten in den Rücken schießen. Ja, man muss es einmal in dieser Deutlichkeit sagen. Wenn DU selbst DICH bemühst gut und vielleicht auch günstig zu arbeiten, aber davon überzeugt bist, dass gute Arbeit dennoch ihren Preis hat, dann steht hinter DIR noch eine Schlange derer, die es noch billiger machen. Es geht zu wie auf dem Straßenstrich und der Freie, nicht Freier, ist die Prostituierte. Und sei DIR dessen sicher, der oder die neben DIR macht es auch ohne Gummi für noch weniger. So ein Typ, schmierig, ohne Gummi und noch billiger, ist mir gerade neulich (ausdrücklich nicht heute) wieder über den Weg gelaufen. Nein, ein Drehtag ist ganz sicher nicht mit 50 Euro abgegolten und sei die Technik noch so günstig. Nein, mit Qualität hat das wirklich nichts zu tun – aber das ist vielen Freiern egal.

Dinge gibt’s … und alte Hüte

Mittwoch, 03. September 2008

Also wirklich. Der/die ein oder andere weiß ja, dass ich als freie Lokaljournalistin in Mecklenburg-Vorpommern tätig bin. Im Deutschen Journalistenverband Mecklenburg-Vorpommern dürften derzeit so knapp 740 Journalistinnen und Journalisten tätig sein. Vielleicht ist es ungefähr die Hälfte, die sich dabei “frei” durch’s Leben schlägt. Eine Umfrage zeigt, dass die Honorareinnahmen sehr verschieden ausfallen und, dass viele sich mit anderen Jobs, häufig in der PR durch’s Leben schlagen müssen (oder wollen). Das nur zur Einstimmung!

In Schwerin ist Wahlkampf und eigentlich hatte ich nicht vor mich hier zu diesem Thema zu äußern. Aber manchmal, manchmal, da kann ich einfach nicht anders. Ganz ehrlich, ich könnte mir die Mühe machen und das verklausulieren, was ich jetzt gleich schreiben werde, aber wozu? Wenn es doch anscheinend so viele immer wieder beschäftigt:

Sehr geehrter Herr OB-Kandidat Kroemer,

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