Liebe Nazis,
Mittwoch, 07. September 2011ich find’ Euch immer noch zum Kotzen!
ich find’ Euch immer noch zum Kotzen!
Dafür hat man nun ein ganzes Wochenende getagt? Das hätte sich die schwarz-gelbe Koalition wirklich sparen können! Natürlich setzt man den Hebel wieder einmal bei den Schwächsten der Gesellschaft an. Klar, der Wust an Maßnahmen von Weiterbildungen für Arbeitslose kann wirklich einmal bereinigt werden. Vielleicht bekommen wir dann eines Tages erstmals reelle Arbeitslosenquoten geliefert. Auch die Einsparungen bei der Bundeswehr kann ich nur begrüßen. Jetzt, wo Köhler weg ist, müssen wir ja nicht mehr wegen wirtschaftlicher Interessen in den Krieg ziehen. Das ist auch billiger. Interessant ist, dass an der Bildung und Forschung nicht gespart werden soll. Ein deutliches Zeichen dafür, dass in diesen Bereichen noch nicht genug investiert wird. Leider nutzt es nichts, Geld in der Bildung, wie wenig es auch sein mag, auszugeben, wenn niemand mehr da ist, den man bilden kann. Woher sollen denn die Schüler und Studenten der Zukunft kommen, wenn man es den Menschen nahezu unmöglich macht, Kinder zu bekommen ohne gleich zu verarmen? Da macht die Bundesregierung die Rechnung ohne den Wirt, was bei Schwangerschaften ja biologisch betrachtet fast stimmt. Auf welche Wähler man setzt, zeigt sich daran, dass die Renten nicht angetastet werden. Glückwunsch! Allerdings braucht sich doch niemand um die Verschuldung der kommenden Generationen kümmern, wenn es diese nicht mehr geben wird. Und damit ist nicht die Verschuldung gemeint. Es ist im Übrigen ein Trugschluss, dass sich unsere Situation nur durch Sparmaßnahmen verbessern lässt. In diesem Artikel findet man einige Beispiele auf welche Einnahmen so im Laufe der Zeit verzichtet wurde. Natürlich darf jeder nur so viel ausgeben, wie er verdient (außer Politiker, die bekommen offensichtlich mehr als sie verdienen), doch das heißt nicht, dass nur die Ausgabenseite betrachtet werden muss. Es wäre doch auch toll, wenn man seine Einnahmen verbessert, oder?
Zeit, wieder einmal auf die Straße zu gehen?
Es heißt ja, viele Köche verderben den Brei. Im Falle des Roland Koch genügt allerdings schon einer.
Er wollte ja schon Bootcamps einführen, das Kopftuch verbieten und jüngst schlug er vor, auf Mehrausgaben im Bereich der Bildung und der Kinderbetreuung zu verzichten. Schließlich müssen wir sparen. Dass das allerdings gefährlich ist, wird an Roland Koch selbst sehr deutlich. Ein Produkt fehlender frühkindlicher Bildung und des dreigliedrigen Schulsystems. Der Ärmste!
Ne, das gibt jetzt mal Schelte – und zwar ordentlich! Die SVZ ist eine der ersten Tageszeitungen bundesweit, die online gegangen ist. Von diesem Innovationscharakter ist heute, nach mehreren Besitzerwechseln und teilweise höchst zweifelhaften Einsparmaßnahmen, nicht mehr viel übrig. Kurzum – es gibt wesentlich bessere Portale. Wie wenig Interesse man diesem Auftritt widmet ist nicht nur an den häufigen copy-paste-Fehlern zu sehen, sondern auch daran, das im SVZ-Netz journalistische Grundsätze scheinbar keine Geltung mehr haben. Dazu gehört neben der oft fehlenden Beschriftung von Bildern auch die Frage, ob diese Menschen so kenntlich gemacht werden dürfen ja oder nein. Dazu gehört aber auch und vor allem die denkbar schlechte Kommentarfunktion der SVZ. Hier tümmeln sich Besserwisser neben ganz Schlauen, gemeinsam mit echten Kritikern und gerne auch mal der ein oder andere Nazi. Mitmachen darf jeder – geprüft wird nichts. Dieses schlechte Beispiel habe ich soeben per Screenshot der heutigen Onlineausgabe entnommen.
Ich habe ihn aus zwei Shots zusammengesetzt und nachträglich einen Gesichtsbalken eingefügt, da Dank der fehlenden Bildunterschrift nicht klar ist, ob es sich hier um den mutmaßlichen Täter handelt oder um das Opfer. Aufmerksamkeit hat bei mir allerdings der Kommentar erregt:
“Nur ein toter Türke ist ein guter Türke?”
Was auch immer “Karl Kammer”, übrigens ein regelmäßiger Kommentator ….
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“Ich bin kein Eimer, in den jeder scheißt.” – aus “Whisky mit Wodka” von Andreas Dresen
“Drei Tage vor dem Wettkampf isst sie keinen Zucker mehr – nur noch Honig.” – Der Sportmoderator des ZDF über die Hochspringerin Ariane Friedrich bei der Leichtathletik-WM in Berlin
“Ich würde kein Kind, egal welcher Rasse, mit einem Hund alleine lassen.” – aus WDR aktuell vom 20. August 2009
“Da müssen wir Köpfe mit Nägeln machen.” – eine Kollegin im August an einem wirklich heißen Sommertag
“Finanzhaie würden FDP wählen” prangt derzeit in großen Lettern an vielen Werbeplakaten der SPD zur Europawahl. Was für ein, Verzeihung, selten dämlicher Spruch! Ich würde mir zuerst eine neue Agentur wählen. Diese Werbung zeugt von absoluter Unkenntnis der bisherigen Arbeit der SPD in der Bundesregierung. So ist die Regierung Schröder (zur Erinnerung Rot-Grün) nicht unschuldig an der heutigen Misere. Nein, sie hat sogar mehr dazu beigetragen, als die FDP je umsetzen können wird.
Arbeitsplatz ist wo? Natürlich auf der Autobahn. Was haben denn Sie gedacht? Ich traf nämlich heute auf der A7 einen LKW mit der am Heck gut platzierten Aufschrift: “Dies ist NOCH ein Deutscher Arbeitsplatz” Das ließ sich leider aus Fahrersicht nicht wirklich gut fotografieren. Die Tatsache, dass in Bandenitz und Warsow auch schon die Nazis an den Laternenmasten werben, macht den Tag dann rund …
Kinder haben Rechte und Eltern haben Pflichten. Wussten Sie schon? Na das ist ja fein. Es gibt aber Menschen, die wissen das nicht. Väter zum Beispiel haben immer dann Pflichten, wenn ihre Kinder nicht bei ihnen wohnen. Welche Pflichten könnte das wohl sein? Richtig: Die Pflicht zur Zahlung eines angemessenen Kindesunterhaltes.
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Am vergangenen Montag habe ich in der Stadtvertretung der Entscheidung zu einem Prüfauftrag für die Verwaltung über ein Alkoholverbot in der Innenstadt und an anderen öffentlich wirksamen Plätzen sowie sozialen Brennpunkten beigewohnt. Mit sieben Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurde diesem Antrag verschiedener Fraktionen und Ortsbeiräte durch die Stadtvertreter entsprochen. Geprüft wird nun die rechtliche Umsetzbarkeit eines solchen Verbotes. Der Marienplatz wird dabei als Modellprojekt genutzt.
Kein Alkohol mehr in der Öffentlichkeit, so sind sich offenbar einige sicher, das bedeutet auch, dass die sich am Marienplatz versammelnden Punker damit aus dem Stadtbild (zumindest dem dortigen) verschwinden. Einige, auch der zustimmenden Stadtvertreter, sind sich da zwar weniger sicher, stimmten aber dennoch dafür. In einer von Herzen kommenden Rede bezweifelte die Stadtvertreterin Renate Voss (B.90/Die Grünen) den Sinn einer solchen Maßnahme und stellte die Frage, ob hier nicht Jugendliche, die sich selbst von der Gesellschaft häufig unverstanden fühlen, nicht wiederum vor den Kopf gestoßen würden. Sie fordert den verstärkten Einsatz von Streetworkern und ein wenig mehr Verständnis für andere Lebensentwürfe.
Auch ich stelle mir die Frage: Was soll das?
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Glauben Sie, dass ein “kleiner” Tabakshop in seiner Existenz bedroht ist, wenn er keine “nationalen” Zeitungen anbietet? Ich nicht! Ich verkrafte wirklich viel: Bio-Eier, die aus den Niederlanden kommen, keine wirklich frische Milch mehr in den Regalen, merkwürdige Produktnamen…
Wenn aber ein Tabakladen mit Zeitungs- und Lottoverkauf die “National Zeitung” verkauft, selbstverständlich am Außenaufsteller der Tageszeitungen platziert – dann platzt mir die Hutschnur!
Auf meine Nachfrage hin, erhalte ich die Antwort, dass mich dies gar nichts anginge. Schließlich gäbe es ja Käufer dafür. Ja, sicher gibt es die. Es gibt auch Käufer für Atombomben, Kinder und Heroin. Die hängen deswegen aber auch nicht da draußen am Ständer. Nun hat der Tabakladen im Hanse-Center am Güstrower Tor, da wo Sky, Aldi und Rossmann sowie ein Bäcker und ein Stand mit türkischen Spezialitäten sind, schon mal zwei Kunden weniger. Wahrscheinlich kauft sich der echte Nazi erst die Zeitung, um dann einen ordentlichen deutschen Döner nebenan zu verdrücken. Wie finden das eigentlich SVZ, Bild & Co. wenn sie mit denen an einem Ständer hängen?