Man spricht Deutsch
Also gestern, da ging ich in eine Tankstelle um Zigaretten zu kaufen. Die haben einen englischen Namen. Also sprach ich mit feinstem “Ti Aitsch” meinen Wunsch am Tresen aus. Darauf die Verkäuferin: “Ham wer nich.” “Klar!”, erwidere ich, “Da, hinter ihnen!”. Die Verkäuferin: “Ach die. Na, weil sie die so komisch ausgesprochen haben. Woher soll ich das denn wissen.” Ich: “Na, auf englisch halt. Ist ja auch ne englische Marke.” Verkäuferin: “Wir sind hier aber in Deutschland und hier wird Deutsch gesprochen!” Ich: “Ne, is klar, und Sie haben Udo Pastörs gewählt.” Abgang.
Heute weiß ich, die Frau hat nicht Udo, sondern Guido gewählt:
Der arme Reporter, der nur mal ‘nen kurzen englischen O-Ton für seine Zuschauer ziehen wollte.
Tags: Außenminister, Debakel, Deutsch, FDP, Guido Westerwelle, nazis, Wahlen
29. September 2009 um 17:36
Hut ab, find ich richtig. Er war zwar nicht ganz souverän, aber inhaltlich stimme ich ihm zu. Und das hat nix mit rechtslastigkeit zu tun.
29. September 2009 um 20:19
Sende mir mal den Namen der Tankstelle per elektronischer Post an mein elektronisches Postfach…
Ich will nämlich die Verkäuferin schwängern!
FH
05. Oktober 2009 um 20:23
Das’ ja schon beim Zuschauen sehr unangenehm.
06. Oktober 2009 um 07:50
Oooh Mannnn. Ist das peinlich. Klein Guido holt sich jetzt schnell nen Lutscher als Belohnung ab.
Meine Güte, immer wieder das gleiche. *augenroll*
09. Oktober 2009 um 16:48
Ich finde er hat recht.
Guido will vielleicht nicht Außenminister werden und da muss er solch eine Frage nicht ein zweites oder drittes mal beantworten.
Und schon gar nicht auf englisch.
23. Oktober 2009 um 04:01
“Hut ab”, genau. Hut ab auch davor, mit affigsten Nationalitätenklischees sich aus der Affäre ziehen zu wollen. Unwürdig und offenbarend ist das, aber nicht haupthaarentblößend. Man beachte den Tonfall und die Gutmütigkeit des Fragestellers und den bzw. die des Befragten, und alles ist klar. “Hut auf” für ein “Hut ab” für dieses Verhalten.