Guten Morgen Scheinwelt!
Wir leben in einem Land, in dem nicht Können, sondern Scheine über das Wohl und Wehe von Menschen entscheiden. Nehmen wir das Beispiel “Führerschein”. Ich habe meinen mit Vollendung des 18. Lebensjahres erworben. Es war die erste ernsthafte Prüfung meines Lebens. Heute habe ich ihn und, wenn ich weiterhin ganz ordentlich fahre, auch noch bis an das Ende meines (hoffentlich) langen Lebens. Die Prüfung, die ich damals mit null Fehlern bestand, würde ich heute, ohne neu zu lernen, wahrscheinlich nicht mehr schaffen. Fahren darf ich trotzdem. Ich habe auch ein Abiturzeugnis. Das sagt aus, dass ich meine Muttersprache und drei weitere Sprachen fließend spreche, in Mathe ganz gut, und in Sozialkunde super bin.
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